Kategorie: Meine Anfänge


A friend of mine

Ich habe oder hatte eine Brieffreundin.

Diese Brieffreundschaft entstand auf einem Diabetescamp. Da wir so weit voneinander entfernt wohnten, waren Briefe praktischer. In den ersten paar Jahren schrieben wir uns regelmäßig und da wir beide eine Sammelleidenschaft für Diddl hatten, waren auch immer wieder Diddlblockzettel dabei.

Irgendwann wurden ihre Antwortbriefe weniger und naja. Ich dachte mir eben meinen Teil dazu. Doch ich gab nicht auf startete immer wieder neue Versuche und versuchte mit ihr SMS zu schreiben. Dass wiederum funktionierte wieder ein paar Monate lang. Bis der Kontakt komplett abbrach.

Wir hatten allerdings begonnen unsere Ferien in ihrem Dorf zu verbringen, so sah ich sie zumindest ein mal im Jahr für eine Woche. Naja besser als gar nichts.

Mittlerweile haben wir ganz selten Kontakt zueinander.

Ich bin ja selbst auch Diabetikerin und ich glaube ich weiß warum sie mich, nennen wir es, auf Distanz hält. Sie hatte mit 15/16 die totale Kontrolle über ihren Diabetes verloren und ich hatte ihn total unter Kontrolle. Das ist dann wie ein Spiegelbild, dass einem ständig vor Augen geführt wird. Und man beginnt auch sich selbst zu kritisieren.

Mittlerweile hat sie einen Job und hat vermutlich recht wenig Freizeit. Sie hat auch einen Freund und der ist ihr wahrscheinlich wichtiger als mir einen Brief zu schreiben.

Ich habe mir schon oft gesagt, dass dies mein letzter Versuch sei mit ihr in Kontakt zu treten. Aber so lange wie unsere Freundschaft gedauert hat möchte ich sie nicht einfach wegwerfen.

Dann bis Dann

Und vergesst nicht: Lonely is so lonely lone

Steffi

Hinweiß

Ich möchte nur erwähnen, dass ich mit der Beistrichsetzung auf Kriegsfuß stehe und die Rechtschreibung zwar nicht mein Feind ist aber auch nie mein Freund war.

An alle Leser also in einem Satz: Bitte entschuldigt alle eventuellen Fehler oder überlest sie einfach.

HI!

So da bin ich.

Tja hm gut. Und jetzt?

Mag sein das meine Deutschnoten nie die besten warne und meine Geschichten eher fad. Aber trotzdem konnte ich mich nicht der Idee entziehen einen eigenen Blog zu erstellen. Meine Idee kam mir kurz vor der Matura. Was so viel heißt wie: Ich hatte überhupt keine Zeit daran zu denken einen eigenen zu starten.

Matura geschafft, plötzlich habe ich Zeit. Aber irgendwie auch nicht so viele Leute wollen mir gratulieren, mich sehen, mir die Hände schütteln. Hey aber ich habe nichts gegen Glückwünsche, ich habe nur etwas gegen das Gefühl keine Zeit zu haben obwohl ich gerade meine Schulzeit beendet habe.

Dann saß ich vor dem Computer und ergriff meine Chance. Die Ideen für meinen Blognamen flogen mir nur so zu. Die ersten paar versuche jedoch waren schon belegt. Dann also weiter überlegt.

Es gibt da einen Song von Mika und da kommt die Textzeile vor, die auf der einen Seite total traurig klingt und auf der anderen Seite auch so lustig: But lonely is so lonely lone.

Volltreffer! Dieser Name war noch nicht vergeben.

Die nächste herausforderung war mein erster Blog. Was sollte ich hineinschreiben? Ist es schlimm wenn ich Rechtschreibfehler einbaue? 

Und dann ein letzter Wunschgedanke bevor ich meine ersten Zeilen poste: Hoffentlich liest zumindest eine Person, außer mir, diesen Blog.

Ich hoff mein erster Versuch war nicht so schlecht. Und bald folgen sicher neue Posts.

Dann bis dann und Lonely is so lonely lone

Steffi

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