Kategorie: Lesen


Leichen im Keller

Ein Buch von Markus Frenzel.

Es ist mir ein großes anlegen etwas über dieses Buch hier zu schreiben.

Der Titel lässt einen Krimi vermuten, und obwohl das nicht zutrift, an manchen stellen hat das Buch was von einer Horrorgeschichte.

Markus Frenzel berichtet über misstände, Misstände vor denen Deutschland die Augen verschliest.

Er erzählt über verschiedenen Orte auf der Welt und ihre Diktatoren. Über einen man der ein ruhiges und zufriedenes Leben in Deutschland führ und nur eine SMS braucht um die Ausrottung eines Dorfes im Kongo zu befehlen. Ein man der auf der Deutschen Militärakademie ausgebildet wurde.

Moussa Dadis Camara, ein Diktator, ausgebildet in Deutschland, führt des Terrorregime in Guinea an. Die meisten seiner Fähigkeiten wurden in Deutschland ausgebildet, so dass er in seiner Heimat problemlos die Regierung stürzen konnte.

Usbekistan, Dikatator Islam Karimow. Nach großen ausschreitungen in Usbekistan und schon lange bekannter Folter von Staatskritischen Journalisten, die meist mit dem Tod endet, beschliest die Eu ein Embargo. Die Drahtzieher des bisher schlimmsten Verbrechens, bekommen ein Einreiseverbot in die EU und sollen keine Waffen mehr erhalten. Deutschlands Flugroute für die Soldaten nach Afgahnistan endet aber auf einem Flughafen un Usbekistan. Also werden Seitens der Deutschen die Beziehung zu den Usbeken weiter gut Unterhalten. Auch ein Staatsmitglied wird für eine Medizinische Behandlung in Deutschland empfangen.

Und dann noch Ruanda der Kampf zwischen Hutu und Tutsi. Auch in diesen ist Deutschland verwickelt.

In was für Sachen auch immer Deutschland sonst noch verwickelt ist, möchte man gar nicht genau wissen. Wie viele Staaten außer Deutschland noch in solche Machenschaften verwickelt sind, kann man nicht erahnen. Wer weiß ob Österreich auch in solche Machenschaften verstrickt ist?

Oder hätte irgendwer geahnt was in Deutschland vorgeht? Schlielich wurden auch Regierungsmitglieder dazu aufgefordert alle Tatsachen herunter zu spielen, nichts davon zu wissen, sie zu leugnen oder jemand anderem die Verantwortung zu zuschieben. Wie auch immer.

Es ist ein Verbrechen, wie ich finde. Wenn Deutschland Länder unterstützt in denen die Ermordungen der eigenen Leute, denen der Nazi-Zeit ähnelt.  In denen Verbrechen geleugnet werden und Regimegegener und Journalisten, wegen ihrer Meinung zu tode kommen.

Leider so finde ich gab es zu wenig Medienrummel um das Erscheinen dieses Buches. Und dadurch auch viel zu wenig interesse an eben diesem.

In den Büchereien in Wien gab es nur ein Exemplar zum Ausborgen.

Ich bin selbst sehr interessiert an Geschichte und unserer Vergangenheit. Aber habe mich sehr selten bis jetzt dazu durchringen können Bücher, die so Faktenbasierend geschrieben wurden zu lesen.

Dieses Buch hat mich in seinen Bann gesogen wie ein wirklich guter Krimi, nur das sein Inhalt leider bittere Wahrheit ist. Da ich heuer meine Matura gemacht habe und die letzen Jahre sehr trockenen Geschichteunterricht erhalten habe, kann ich sagen dass dieser Teil der Geschichte also die letzten 20 Jahre etwa, meines erachtens, im Lehrplan fehlen. Wie soll sich denn je etwas ändern wenn Schüler nicht erfahren, was in unmittelbarer Vergangenheit passiert ist. Anders wie der 2.Weltkrieg, der jetzt schon länger zurück liegt, über den wie ich finde aber trotzdem viel geredet werden sollte, um das wiedergeschehen solcher Verbrechen zu vermeiden, gibt es noch eine Vielzahl an Flüchtlingen, die man auch als Zeitzeugen benennen kann. Die uns jungen Menschen noch viel über diese Verbrechen erzählen können. 

Also meine Apell ist hoffentlich eindeutig: Lest dieses Buch und informiert euch über diese Zustände. Jeder sollte darüber bescheid wissen um mitreden zu können, um etwas zu ändern.

Also dann bis dann

And never forgett lonely is so lonely lone

Steffi 

König, Dame, Joker

Eigentlich wollte ich ja noch von dem Ende dieses Buches schreiben. Aber es ist wirklich gut und jeder der sich nach meinen paar Zeilen dafür entscheidet, sollte das Ende nicht kennen.

Die ganze Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Man wird mitgetragen und irgendwie auch begeistert vom Bridgespielen. Man lernt das Bridgespielen, auch wenn man um zu spielen die einzelnen Kapitel über das Spiel noch einmal genau lesen müsste und gleichzeitig spielen müsste um sie zu verinnerlichen.

Wie ich vorher schon ein paar mal erwähnt habe bin ich totaler Louis Sachar fan. Und kann seine Bücher auf jeden Fall weiter empfehlen.

Dann bis dann

Und lonely is so lonely lone

Louis Sachar

Ich habe mir heute sein neuestes Werk gekauft.

Und kann mir jetzt schon so ungefähr die Bridgeregeln vorstellen.

Aber von Anfang an: Es geht in dem Buch um einen 17 Jährigen Buben der einen steinreichen Onkel hat. Um sicher zu sein, dass dieser die Familie beerbt, darf er ihn zu Bridgespielen jeden zweiten Tag begleiten. Denn der Onkel ist blind und kann dadurch die Karten nicht sehen.

Und er beginnt sich für das Spiel zu begeistern, vor allem weil sein Onkel sich die Karten eines anderen Spielers merken muss, seine natürlich auch und dann noch welche Karten schon gespielt worden sind.

Louis Sachar hatte die tolle Idee Kapitel über Bridge zu kennzeichnen, wenn man also nicht so viel darüber lesen möchte kann man auch nur die zusammenfassenden Kästchen am Ende lesen.

Tja ich bin aber erst auf  Seite 60. Also mal abwarten was weiter passiert.

Damit endet dieser Artikel auch vorerst. Allerdings werde ich noch schreiben wie mir das Buch letzten Endes gefallen hat.

Übrigens bin ich ein großer Louis Sachar Fan. Löcher habe ich etwa 4 mal gelesen und auch, so weit ich weiß, alle seiner anderen Bücher. Wirklich Empfehlenswert.

Dann bis Dann

Lonely is so lonely lone

Steffi

Buchrücken im Regal

Ich liebe das Feeling, dass von alten Büchern ausgeht.

Ich liebe auch ihren Geruch, aber das ist vermutlich Geschmackssache.

Außerdem finde ich es toll an ewig langen Regalreihen gefüllt mit Büchern entlang zu schreiten.

Sich vorzustellen, dass schon 100 oder 1000 andere Leute genau dieses Buch in der Hand hatten. Es hat Geschichte und eine Persönlichkeit. Vielleicht ist es schon weit gereist, in einem Koffer nach England, im Handgepäck nach Afrika, per Luftexpress nach Südamerika oder im Zug nach Griechenland. Wie viele Leser sich wohl schon mit der Hauptperson identifizieren konnten?

Oder aber das Buch nicht mochten, es aber zu Ende gelesen haben?

Hat es irgendwem aus einer Lebenskrise geholfen?

All das werden wir nie wissen. Aber es reicht auch schon eines dieser Bücher in die Hand zu nehmen, zu sehen, dass es gelesen aussieht und nicht mehr neu. Die Geschichte dahinter bleibt ein Geheimnis. Nur Büchereien überall auf der ganzen Welt können einen Teil der Wege der Bücher nachvollziehen.

Bücher haben eine Seele und wenn sich das jetzt verrückt anhört, ist mir das egal. Denn dass ist meine Meinung.

Außerdemhaben alte Bücher so schön verzierte Buchdeckel.

Dann bis dann

Und never forgett: Lonely is so lonely lone

Steffi

Ich war heute am Friedhof.

Naja vermutlich sollte ich von vorne Anfangen.

Meine Tante, die für mich immer mehr als eine Tante war, starb kurz vor meiner Matura. Natürlich war ich traurig und habe auch verstanden was vor sich ging aber wirklich verarbeitet habe ich es nicht. Und auch nach der Matura hat es noch gebraucht. Erst nach der Matura fing ich an darüber nach zu denken und zu trauern.

Am Montag schrieb ich einen Brief an meine Tante. Ich wollte alles hinein schreiben, und noch viel mehr. Aber letzten Endes fehlte doch so viel.

Und heute war ich dann an ihrem Grab.

Ich habe meinen Brief in der Erde des Grabes vergraben, so tief wie möglich, damit ihn niemand findet.

Außer die nächste Person die in diesem Grab zu liegen kommt stirbt. Dann würde man ihn finden.

Und dann stand ich da. Versuchte mich zu überreden mit dem reden anzufangen. Aber am Anfang brachte ich den Mut nicht auf. Und dann fing ich einfach an zu reden, und irgendwann wurde meine Stimme lauter. Schon fast zu laut. Immer wieder sah ich mich um, ob eh niemand in der nähe war. Ich wollte ja nicht verrückt wirken.

Und ich fing an zu weinen und redete trotzdem weiter. Alles was ich ihr noch sagen wollte über was ich mit ihr reden wollte. Einfach alles erzählte ich.

Und das tat so gut, ich fühlte mich danach glücklicher und zufriedener, als davor und das tat gut.

Mir fallen nicht genug und passende Worte ein um dieses tolle Gefühl zu beschreiben. Es tat einfach gut.

Und der Tag ging gut weiter.

Ich kann jetzt sagen auch wenn das Blöd klingt, das es mir jetzt wieder komplett gut geht.

Dann bis Dann

And never forgett Lonely is so lonely lone.

Steffi

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